Michael Koehn


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FREIZEIT

Segeln

12.07.2012

Segeln


Navigation Nicht erst, seit ich in Wedel wohne, schon seit frühster Jugend bin ich fasziniert vom Meer. Das liegt vielleicht daran, dass bereits mein Großvater und mein Vater bei der Marine "gedient" haben und mir die Affinität zur See vererbten.

Da war es kein Wunder, dass ich Segeln lernte, nachdem ich direkt an die Elbe gezogen war. Kurz darauf folgte nach dem Segelschein auch der BR-Schein. Durch glückliche Fügung hatte ich einige Jahre die Gelegenheit ein durchaus ungewöhnliches Boot nutzen zu dürfen: einen Taiwan-Klipper.

Mit diesem machten Freunde und ich viele sehr interessante Turns, so war dieses Schiff das erste westliche Sportboot, das 1987 in Leningrad (heute wieder St. Petersburg) einlief. Auch die Touren nach Riga (1989), nochmals Leningrad (1990) und dann über Klaipeda, Ventspils und Tallin erneut nach St. Petersburg (1992) waren abenteuerlich und außergewöhnlich, besonders das Anlaufen einer kleinen Insel in den russischen Gewässern, die absolutes militärisches Sperrgebiet ist. Wohl deshalb freuten sich die dort stationierten Soldaten über die Abwechslung und teilten ihre Vorräte gerne mit uns (es war auch Wodka darunter).

Auch interessant waren Turns mit anderen Booten z.B. ein Dänemark-Trip mit der PREUSSISCHER ADLER, eine 19-Meter-Schüssel mit 14 Kojen. ... oder Besuche bei Freunden in den Tiefen der schwedischen Fjorde.

ein "geparktes" Segelboot in Saßnitz Ganz besonders war 1996 die Rückführung einer russischen Segelyacht von Wedel nach St. Petersburg. Dieses Boot war ideal konstruiert, absolut gut zu handeln, rasant schnell und ... saumäßig verarbeitet. Nicht nur, dass die Farbe außenbords in Placken abblätterte, Feinsicherungen mit Stanniolpapier aus einer Zigarettenschachteln repariert waren, das markanteste war, dass die Splinte, die den Propeller auf der Motorwelle halten, einfach fehlten.

Als die Schraube beim Segeln dann rückwärts lief, drehte Sie sich los und wir hatten einen wunderschönen Wassereinbruch durch die Stopfbuchse. Wir liefen in den nächsten Hafen (Saßnitz), wurden mittels Telekran auf den Parkplatz am Hafen gehoben und eine Werft reparierte den Schaden (der Propeller -1934 hergestellt, mittels einer Flex den Dimensionen unseres Schiffes geschnitten- hatte sich zum Glück am Skek verkeilt.

"Blutkirche" in St.Petersburg Das alles -und die Klärung der finanziellen Seite- dauerte fast zwei Tage. Dennoch hatten wir anschließend tolle Tage auf Bornholm und Christiansø, in Klaipeda, Tallin und Helsinki, um dann über Kotka nach Russland zu segeln.

Dank dortiger, langjähriger Freunde lernten wir auch bei diesem Aufenthalt wieder viel über die Geschichte und die bedeutenden Bauwerke der ehemaligen russischen Kapitale, heute Partnerstadt von Hamburg.

Neben vielen weiteren Reisen im Mittelmehr, auf der Ost- und auf der Nordsee ist ein weiterer Turn erwähnenswert: Die Jubiläums-Tour des ältesten, deutschen Segelvereins "Segelclub RHE", gegründet 1855!

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